Kokain

Kokain PulverBild: US Drug Enforcement Agency

Was ist Kokain?

  • Kokain ist eine aufputschende illegale Droge.
  • In Puderform wird Kokain meistens geschnieft, es kann aber auch gespritzt werden.
  • In verarbeiteter Form, 'Crack' genannt, wird es in einer Pfeife geraucht. Crack hat ein sehr hohes Abhängigkeitspotential.

Wie wirkt Kokain?

  • Der Konsument wird aktiv, die Müdigkeit verschwindet, man glaubt, alles bewältigen zu können.
  • Nach einer halben Stunde erlischt die Wirkung von Kokain, danach folgt oft Ruhelosigkeit, Angst oder Aggression.
  • Am nächsten Tag fühlt man sich schlecht, ist erschöpft und hat Konzentrationsschwierigkeiten.

Welche Risiken birgt Kokain?

  • Abmagerung und Erschöpfung.
  • Der Konsument kann ängstlich und paranoid werden.
  • Kokain wird bei der Herstellung und Verbreitung häufig mit anderen (i.d.R. schädlichen) Stoffen gemischt.
  • Da die Wirkung von Kokain nur ca. ½ Stunde anhält, spürt der Konsument nahezu ständig den Drang erneut zu konsumieren.

Welches Suchtpotential hat Kokain?

  • Kokain macht insbesondere psychisch abhängig. Man will Kokain immer wieder konsumieren, um sich gut zu fühlen.
  • Es treten keine körperlichen Entzugserscheinungen auf, wenn der Konsum beendet wird.
  • Es kann bei Beendigung des Konsums jedoch zu starker Gereiztheit, Depression und Irritation kommen.

Wer konsumiert Kokain?

  • Kokainkonsum kommt in allen Bevölkerungsschichten vor.
  • Ca. 0,3 % der 12- bis 17-Jährigen haben im letzten Jahr Kokain konsumiert.
  • Unter den 18- bis 25-jährigen waren es 1,2 %.

Staatliche Politik und Gesetzgebung

  • Kokain ist eine illegale Droge.
  • Produktion, Besitz sowie Handel mit Kokain ist strafbar.
  • Lediglich der Konsum von Kokain wird nicht strafrechtlich verfolgt.

Mehr Informationen im News Artikel: Gehirn von Jugendlichen ist anfälliger für Kokain.

Quellenangabe

Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (2010). Hilfe, mein Kind pubertiert! Rauschmittelkonsum im Jugendalter und andere Herausforderungen. Leitfaden einer Seminarreihe für Eltern. Münster: Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL).

Übernommen mit freundlicher Genehmigung des LWL

Orth, B. (2016). Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015. Rauchen, Alkoholkonsum und Konsum illegaler Drogen: aktuelle Verbreitung und Trends. BZgA-Forschungsbericht. Köln: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.