Lachgas

bunte LuftballonsBild: pixabay / paulbr75 (CC0)

Was ist Lachgas?

  • Lachgas ist ein betäubendes Narkosemittel. Es wird jedoch auch bei der Herstellung von Sprühsahne eingesetzt.
  • Lachgas wird auf Partys in kleinen Ballons verkauft.
  • Der Balloninhalt wird über den Mund inhaliert.

Wie wirkt Lachgas?

  • Bei der Einnahme bekommt man einen kurzen, heftigen Kick.
  • Danach folgt ein Lachkrampf oder ein Grinsen im Gesicht.
  • Das Lachgas ist nach ca. 30 Sekunden verarbeitet.

Welche Risiken birgt Lachgas?

  • Die Lungen und Lippen frieren beim direkten Inhalieren über den Mund ein.
  • Das Gas kann einen Sauerstoffmangel und Taubheitsgefühle hervorrufen.
  • Der Konsument kann unter Kopfschmerzen, Benommenheit und Gedächtnisproblemen leiden.
  • Nach dem Inhalieren kann es sein, dass man umfällt.
  • Nicht in Kombination mit anderen Substanzen gebrauchen. Die Folgen sind unvorhersehbar.

Welches Suchtpotential hat Lachgas?

  • Lachgas führt nicht zur körperlichen Abhängigkeit.
  • Aufgrund der euphorisierenden Wirkung kann jedoch eine psychische Abhängigkeit entstehen.
  • Wegen des kurzen Kicks entsteht der Wunsch nach häufigerem Konsum.

Wer nimmt Lachgas?

  • Lachgas ist eine Ausgehdroge.
  • Statistische Angaben über die Anzahl der Konsumenten liegen nicht vor.

Staatliche Politik und Gesetzgebung

  • Lachgas fällt unter das Arzneimittelgesetz.

Quellenangabe

Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (2010). Hilfe, mein Kind pubertiert! Rauschmittelkonsum im Jugendalter und andere Herausforderungen. Leitfaden einer Seminarreihe für Eltern. Münster: Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL).

Übernommen mit freundlicher Genehmigung des LWL.