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Bild: Screenshot AnNet

"Wer fragt eigentlich mal, wie es mir geht?"

(23.03.2016) Viele Eltern und Angehörige machen die Erfahrung, dass die Situation des suchtkranken Familienmitglieds und dessen bzw. deren Befinden im Mittelpunkt des Interesses steht. Über die Situation der Angehörigen, ihre Belastungen, sowie ihre Bedürfnisse und Wünsche, ist hingegen deutlich weniger bekannt.

Das Forschungsprojekt "AnNet - Angehörigennetzwerk" an der Universität Hildesheim untersucht die Situation Angehöriger suchtkranker Menschen: Wie geht es Angehörigen und Eltern von Menschen mit Suchtproblemen? In welche Unterstützungsnetzwerke sind sie eingebunden und welche Themen und Probleme sind im Alltag wichtig?

Um ein umfassendes Bild der Lebenssituation von betroffenen Angehörigen in Deutschland zu bekommen, wurde ein Online-Fragebogen erstellt. Alle Eltern und Angehörigen sind eingeladen, einen Beitrag zum besseren Verständnis ihrer Lebenssituation zu leisten. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa 20-25 Minuten. Selbstverständlich ist die Teilnahme an dem Fragebogen absolut anonym.

Herzstück des Forschungsprojektes AnNet bilden die Erfahrungen, Fragen und Probleme der Angehörigen, die als Mitforschende selbst aktiv in das Projekte eingebunden werden. Im gemeinsamen Forschungsprozess mit den Angehörigen sollen nicht nur Antworten und Lösungen gefunden, sondern auch in einem Arbeitsbuch von Angehörigen für Angehörige zusammengefasst werden. Das Arbeitsbuch wird nach Abschluss des Projektes im Internet frei verfügbar sein.

 

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