Selbsthilfegruppen

Menschen halten ihre Hände in ihrer Mitte aufeinanderIn Selbsthilfegruppen schließen sich Menschen freiwillig zusammen, um gemeinsam Krankheiten oder psychische und soziale Probleme zu bewältigen, von denen sie entweder selbst oder als Angehörige betroffen sind.

Die Ziele und die Arbeit der Selbsthilfegruppen richten sich dabei in erster Linie an die Mitglieder selbst. Ein zentrales Ziel ist insbesondere die Verbesserung der persönlichen Lebensumstände der Beteiligten. In einer regelmäßigen, oft wöchentlichen Gruppenarbeit betonen Selbsthilfegruppen „Authentizität, Gleichberechtigung, gemeinsames Gespräch und gegenseitige Hilfe. […] Selbsthilfegruppen werden nicht von professionellen Helfern geleitet; manche ziehen jedoch gelegentlich Experten zu bestimmten Fragestellungen hinzu" (Definition des Fachverbandes Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V.). Selbsthilfegruppen gibt es somit auch für und von Eltern sowie anderen Angehörigen von Substanzkonsumenten oder Süchtigen.

Von der Suchtproblematik betroffene Eltern haben sich unter anderem im Bundesverband der Elternkreise suchtgefährdeter und suchtkranker Söhne und Töchter e. V. (BVEK) zusammengeschlossen. Auf deren Webseite können existierende Elternkreise in der Nähe gesucht werden.

Informationen und Adressen von Selbsthilfegruppen erhalten Sie auch auf den Seiten der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS). Selbsthilfegruppen in Ihrer Umgebung können Sie zudem in einer Beratungsstelle erfragen.