Speed / Amphetamine

Amphetamin Pillen SpeedBild: US Drug Enforcement Agency

Was ist Speed?

  • Speed ist eine stimulierende illegale Droge.
  • Speed wird im Labor hergestellt.
  • Speed kann geschluckt (Pillen), geschnieft (Puder) oder gespritzt werden.

Wie wirkt Speed?

  • Man fühlt sich voller Energie.
  • Müdigkeit und Hungergefühle verschwinden.
  • Die Pupillen werden größer und die Muskeln spannen sich an.
  • Die Einnahme kann Schwindelgefühle, Herzklopfen und Kopfschmerzen verursachen.
  • Der Konsument kann Symptome wie Unruhe, Ängstlichkeit oder Gereiztheit zeigen.
  • Speed wirkt ungefähr vier bis acht Stunden.

Welche Risiken birgt Speed?

  • Die Einnahme kann Schlaflosigkeit und Herzklopfen zur Folge haben.
  • Man wird ruhelos und gereizt.
  • Speed kann zur Paranoia führen.
  • Der Konsument kann Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall bekommen.
  • Bei lang anhaltendem Konsum können körperliche Erschöpfungserscheinungen auftreten.
  • Speed baut Kalk ab, wodurch Nägel abbrechen und Zähne ausfallen können.
  • Speed kann aggressives Benehmen hervorrufen.
  • Der Konsument bekommt einen starken Kater, nachdem die Droge verarbeitet ist.

Welches Suchtpotential hat Speed?

  • Der Konsum von Speed kann zu psychischer Abhängigkeit führen, Partys ohne Speed machen dann keine Freude mehr.
  • Wenn man den Konsum von Speed beenden will, kann es zu launischen und/oder depressiven Verhaltensweisen kommen.

Wer nimmt es?

  • 0,3 % der 12- bis 17-Jährigen haben im letzten Jahr Amphetamin konsumiert.
  • Von den 18- bis 25-jährigen haben 2 % im letzten Jahr Speed genommen.
  • Speed wird häufig beim Ausgehen auf Partys genommen.

Quellenangabe

Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (2010). Hilfe, mein Kind pubertiert! Rauschmittelkonsum im Jugendalter und andere Herausforderungen. Leitfaden einer Seminarreihe für Eltern. Münster: Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL).

Übernommen mit freundlicher Genehmigung des LWL

Orth, B. (2016). Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015. Rauchen, Alkoholkonsum und Konsum illegaler Drogen: aktuelle Verbreitung und Trends. BZgA-Forschungsbericht. Köln: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.